Montag, 16. Oktober 2017

Schnurgerüst, Feinabsteckung und Baustrom fertig

Unser Erdbauer hat es nicht mehr geschafft bis Samstag abend das Schnurgerüst aufzustellen. Wir haben ihm einfach vertraut, da er uns zugesagt hatte, das zu schaffen bevor der Vermesser kommt um die Feinabsteckung zu machen.

Als wir heute nach Feierabend vor Ort waren, war alles erledigt.👍

Das Schnurgerüst sind im Prinzip drei Pfosten an denen zwei Latten genagelt wurden. In jeder Ecke der Baugrube steht ein solches Gerüst, sodass der Vermesser dann seine Markierungen darauf machen kann.

Bei den roten Strichen auf den Latten handelt es sich um die Markierung der Feinabsteckung. Zusätzlich wurde vom Vermesser ein Nagel gesetzt, mit dem dann später eine Schnur auf die gegenüberliegende Seite gespannt werden kann. Der Nagel markiert die genaue Absteckung für die Bodenplatte.



Dort wo sich die Schnüre kreuzen, sind die Ecken der Bodenplatte. Damit kann unser Kellerbauer anfangen die Bodenplatte vorzubereiten.

Zuvor jedoch erhielten wir morgens einen Anruf von unserem Elektrikunternehmen wegen dem Anschluss des Baustromkastens. Der Pfosten an welchem die Sicherung angebracht war, ist durch die Baggerarbeiten umgefallen und steckte nicht mehr im Boden.
Der Netzbetreiber hat sich damit geweigert den Zähler für den Kasten einzubauen. Er will morgen noch einmal um 12 Uhr vorbei kommen, bis dahin soll der Pfosten wieder im Boden stecken, ansonsten ist der nächstmögliche Termin zum setzen des Zählers erst wieder in zwei Wochen möglich! 😱
Als wir abend vor Ort waren um diesen im Boden einzugraben, haben wir den netten Mitarbeiter von E-Netz getroffen, der gerade mit dem Anschluss des Zählers fertig geworden ist. Er hatte es also doch noch einmal am selben Tag geschafft vorbei zu kommen.
Unser Elektriker war so nett, den Pfosten am Bauzaun anzubinden. Das hat dem Netzbetreiber gereicht. Alle Vorbereitungen sind damit erledigt und ab morgen kann es los gehen 💪

Freitag, 13. Oktober 2017

Grube für den Keller ist fertig

Das Loch mit Arbeitsraum für den Keller ist fertig.
Der Untergrund wurde mit Schotter aufgefüllt und verdichtet. Hierauf wird dann die Bodenplatte gegossen.
Momentan fehlt noch das Schnurgerüst. Unser Erdbauer hat uns zugesichert, dass das bis Montag, bevor der Vermesser seine Feinabsteckung machen möchte, erledigt ist.


Der Baustromkasten hätte eigentlich auch schon angeschlossen sein sollen, allerdings hat es E-Netz bisher noch nicht geschafft einen Zähler in den Baukasten einzubauen.
Wir hoffen also darauf, dass dies bis zum Dienstag, spätestens Mittwoch erledigt ist. Normalerweise hätte die Firma Keller ab Dienstag Baustrom gebraucht, das wird jetzt wohl nicht ganz klappen...

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Kleines Zwischenfazit

Auch wenn der Beginn der Baggerarbeiten bedeutet, dass es jetzt recht bald richtig teuer werden wird, sind wir froh, dass es los geht.

Die Warterei in den letzten Monaten auf die Behörden und die Stadt haben an den Nerven gezerrt. Das ist noch nicht vorbei und es werden auch noch einige Nerven bei uns verloren gehen, aber jetzt kann man wenigstens SEHEN, was passiert.

Aus dem Papier wird Realität!

Es wird gebuddelt!

Heute ging es endlich los! Der Bagger ist angerückt! Natürlich mussten wir da gucken gehen. Passiert zwar eigentlich nicht viel, aber spannend ist es trotzdem.

Gegen 11 Uhr sah es in der Grube so aus:



Bisher ist "nur" der Mutterboden zur Seite geschafft worden. In der Grube selbst kommen nach und nach die ersten Flecken des anderen Bodens zum Vorschein.


Und gegen 17 Uhr dann so:






Da hat sich dann ja doch einiges getan. Der Schotter für den Untergrund wird gleich mit in die Grube gefüllt. Morgen Abend soll alles fertig sein, inkl. Schnurgerüst.



Samstag, 7. Oktober 2017

Erster Spatenstich

Bevor die Erdarbeiten losgehen, wollten wir unseren ersten Spatenstich erledigen.

Zunächst einmal benötigt man dafür einen Spaten aus der Gartenabteilung.


Anschließend wird abwechselnd gebuddelt. Den Anfang durfte André machen.

Die Frau darf natürlich erstmal dabei zusehen, wie Mann sich bemüht.

Wie man sieht, war es nicht sonderlich warm. Hoffentlich wird das Wetter demnächst etwas besser...
Damit es keinen Streit um die Eimer gibt, hatten wir im Vorfeld ja bereits von Streif zwei Stück bekommen. Selbstverständlich hat auch jeder sein Schippchen in seinen Eimer gepackt!

 Ganz wichtig ist natürlich der Sekt. Ohne Sekt geht in der Familie nichts 😜

Und ein gemeinsames Gruppenfoto mit den (Schwieger-)Eltern darf auch nicht fehlen.

Damit können die Erdarbeiten ab nächste Woche los gehen.
Jetzt müssen nur noch die Bauarbeiter vom Nachbargrundstück ihr Material von unserem Grundstück entfernen. Das ist bereits mit unseren Nachbarn abgeklärt.

Freitag, 6. Oktober 2017

Provisorischer Hausanschluss

Der provisorische Hausanschluss ist erstellt worden.
An diesen wird dann der Baustromverteiler angeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Sicherungskasten, der an einer Holzlatte befestigt worden ist.

Unser Elektrikunternehmen wird dann hoffentlich nächste Woche den Baustromkasten daran anschließen, sodass die Bauarbeiten beginnen können.

Wenn wir das richtig beurteilen, ist auch bereits genügend Leitung daran, um diese in unser Haus führen zu können.

Freitag, 22. September 2017

Die Suche nach Baustrom

Wir wussten bereits im Vorfeld, dass wir Baustrom brauchen werden.

In unserem Fall benötigen wir mindestens folgende Anschlüsse:
  • 1x 32A CEE
  • 2x 230V Steckdose
Baustrom ist nicht wirklich günstig, da kommen schnell ein paar hunder Euro zusammen (wie wir jetzt erfahren durften).
Ehrlich gesagt dachten wir bisher immer, dass das für uns nicht viel kosten wird, da wir ja ein Fertighaus bauen. Deshalb hatten wir auch in unserer Finanzliste die Kosten für Baustrom bei nur 500€ angesetzt.
Das reicht bei Weiten nicht aus. Es gibt verschiedene Lösungen an Baustrom zu kommen.

Hier eine kleine Auflistung, von günstig zu teuer:

  1. Baustrom mit dem Grunstücksnachbar teilen:
    Man teilt sich die Anschlusskosten und den verbrauchten Strom durch zwei.

    Vorteil: günstigste Lösung
    Wenn der Nachbar schon Baustrom hat, muss man keinen organisieren

    Nachteil: setzt ein guten Verhältnis mit dem Nachbarn voraus
    - gute Absprachen, um die Steckdosen ist gefragt. Gerade die CEE (für Laien: "Starkstrom") sind in den Kästen nicht viele davon vorhanden. Meist gibt es nur 3 Stück (2x 16A, 1x 32A)
  2. Baustrom wird von der nächsten Verteierstation oder vom nächstgelegenen Hausanschluss geholt

    Das setzt natürlich voraus, dass man eine Anschlussmöglichkeit in der Nähe hat. Entscheidung trifft meist der Netzbetreiber

    Vorteil:
    nicht ganz so teuer wie ein provisorischer Hausanschluss

    Nachteil: Möglicherweise lange Kabelwege
    Überfahrmöglichkeiten bei Querung einer Straße muss bereitgestellt werden
     
  3. Provisorischer Hausanschluss (unsere Lösung)
    Der Hausanschluss wird schonmal vorab auf das Grundstück gelegt und dort ein NH-Sicherungskasten (Panzerkasten) aufgestellt.
    Hieran schließt dann ein Elektrounternehmen seinen Baustromverteiler an

    Vorteil:
    Nur wenig Kabelweg

    Nachteil:Teuerste Lösung
Der provisorische Netzanschluss kostet uns 547,40€ (Brutto).

Anmerkung der Bauherrin: "CEE? A? NH? Ich verstehe nur Bahnhof..... 😂"

 

Weitere Kosten:

Hinzu kommen die Kosten für das Elektrounternehmen, das den Kasten bereit stellt:
  • An- / Abmeldung beim Energieversorger
  • Anlieferung & Montage
  • Erstellung der Erdung
  • monatliche Prüfung des Kastens
  • Anfahrten (zur Aufstellung, Prüfungen, Demontage)
  • monatliche Mietkosten (nur volle Monate abrechenbar)
  • Demontage
Für drei Monate kommen so noch einmal 808,05€ hinzu.
Wir gehen natürlich davon aus, dass wir den Kasten keine drei Monate benötigen. In jedem Fall aber werden es  zwei Monate sein, da der Kasten nur monatsweise abgerechnet wird. Angefangene Monate müssen also voll bezahlt werden.
In den Kosten ist natürlich auch noch kein Verbrauch des Strom mit inbegriffen. Der soll übrigens bei Baustrom teuerer sein, sagte mir ein Elektriker.

Bleibt die Frage wie man an einen solchen Kasten kommt:

Ich habe im Internet die Gelben Seiten nach "Elektriker" befragt und einfach jeden angerufen. Das sah dann ungefähr so aus:
  1. Elektriker: auf den Anrufbeantworter gesprochen, kein Rückruf
  2. Elektriker: auf den Anrufbeantworter gesprochen, kein Rückruf
  3. Elektriker: keinen erreicht
  4. Elektriker: auf den Anrufbeantworter gesprochen, kein Rückruf
  5. Elektriker: auf den Anrufbeantworter gesprochen, kein Rückruf
  6. Elektriker: Angebot soll kommen
  7. Elektriker: hat keine Verteiler mehr
  8. .....
und so weiter.... Insgesamt habe ich 13 Unternehmen angerufen und 3 Rückmeldungen bekommen.
Erinnert ein wenig an die Suche nach einem Erdbauer 😆

Zum Schluss noch ein paar Tips:

  1. Kümmert euch rechtzeitig um den Kasten. Am Besten nach eurem Baustellengespräch. Da ich noch vier Wochen Zeit habe, habe ich tatsächlich noch Elektriker finden können die einen Kasten frei haben
  2. Mietet euch einen Kasten bei einem Unternehmen die Baumaschinen vermieten und versucht einen Elektriker zu finden, der euch den Kasten anschließen würde.
    Das erscheint mir bisher die billigste Möglichkeit zu sein.
  3. Kauft euch selbst einen gebrauchten Kasten und verkauft diesen wieder. Das kann sich lohnen, wenn der Baustrom über einen längeren Zeitraum gebraucht wird.
    Ihr benötigt dann allerdings einen Elektriker, der den Kasten auch anschließt. Und ihr solltet keinen Schrott kaufen, der dann schon sehr alt ist. Die fallen mit Sicherheit durch die Prüfung durch...