Montag, 19. Februar 2018

Finaler Ausbau Tag 1 / Verbundabdichtungen

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, heute auf der Baustelle vorbei zu schauen, um sicher zu gehen, dass auch wirklich etwas passiert. Und siehe da, es passiert was. 😁

Wir hatten mal wieder das Gefühl vollkommen im Weg zu stehen, aber das sind wir bereits gewohnt. Das Team der Ausbaufirma hatte bereits gezaubert und die komplette Verbundabdichtung in beiden Bädern gemacht. Sehr überrascht waren wir darüber, dass die Bodenfliesen auch noch heute gelegt werden. Wie bei einem großen Puzzle haben wir überall die Teile gefunden, die noch im Haus einzubauen sind

Evas Badewanne im Kinderzimmer

Begehbare Dusche im Bad oben

Innentüren im Wohnzimmer

Duschtasse unten bei Bonny und Clyde

Donnerstag, 15. Februar 2018

Fertig verputzt + es geht weiter

Endlich ist unser Haus komplett verputzt und farbig angestrichen.

Das Gerüst wurde im Anschluss abgebaut, sodass unser Erdbauer demnächst anfangen kann, die restlichen Kanalanschlüsse für das Abwasser und die Entwässerung für das Regenwasser zu machen. Den Termin müssen wir noch mit ihm abstimmen.



Nachdem wir fast zwei Wochen Stillstand hatten, hat uns unser Bauleiter heute angerufen, dass es nächste Woche ab Montag final weitergehen soll. Die letzten Innenarbeiten werden eine Woche dauern und sollen durch eine von Streif beauftragte Firma gemacht werden. Dabei werden die Bäder verfliest, Amarturen, Waschbecken, Toiletten, Duschen und die Badewanne eingesetzt. Zeitgleich sollen bis Ende nächste Woche alle Innentüren, die Schiebetür und die Fensterbänke eingebaut werden.
Das Fenster im unteren Bad wird nächste Woche auch angeliefert, sodass dieses gegen ein satiniertes ausgetauscht werden kann.

Jetzt drücken wir noch die Daumen, dass nächste Woche auch die Heizung und die Elektrik fertig angeschlossen werden können. Bei der Proxxon Heizung fehlen im Keller noch alle Lüftungsrohre und deren Schalldämpfer, bei der Elektrik fehlt noch der Umrichter und der Batteriespeicher. Wasser- und Elektrozähler sind auch noch nicht durch die Versorger installiert.

Wenn alles nach Plan läuft, gibt es in zwei Wochen die Übergabe für das Haus. Im Anschluss müssen wir direkt rein und unser Smart Home vorbereiten, da der Maler im März nur zwei Wochen Zeit für die Spachtelarbeiten hat.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Rauchmelder und Leitungen

Wir haben heute unsere Rauchmelder geliefert bekommen, die wir in allen Räumen einbauen wollen.
Das Produkt von Gira "Dual Q" hat uns dabei besonders überzeugt. Mit einem Preis von ca. 35€ / Stück erhält man ein wirklich gutes Produkt.
Rauchmelder Gira Dual Q

Die Rauchmelder sind im Standard per Leitung vernetzbar (max. 40 Melder) und arbeiten mit den zwei Erkennungsverfahren "Rauchdetektion" und "Hitzeerkennung". Außerdem gibt es eine Verschmutzungserkennung, sodass die Messung über die Jahre angepasst wird.
Mit der fest eingebauten Batterie soll eine Laufzeit von mindestens 10 Jahren erreicht werden
In für Rauchmelder ungeeigneten Räumen, wie Küche und Bad, lässt sich die Rauchdetektion dauerhaft ausschalten.
Die Rauchmelder unterscheiden in Warnmeldungen und Alarmmeldungen. Warnmeldungen (z.B. Batterie und Verschmutzung)  werden nachts dank eines Helligkeitsensors unterdrückt. Alarmmeldungen lösen immer aus. Durch die Vernetzung gehen alle Rauchmelder im ganzen Haus an, wenn ein Gerät auslöst.


Vernetzung durch die grüne Klemme oben rechts


Die Geräte lassen sich mit einem Funk- oder Relaismodul nachrüsten. Für das Smart Home werden wir Relaismodule in die Rauchmelder einsetzen. Dadurch kann abgefragt werden, welcher Melder ausgelöst hat und Störmeldungen, wie Batteriewarnung oder Verschmutzung können mit dem Modul gemeldet werden.

Die Rauchmelder lassen sich auch später in die Alarmanlage integrieren. Schließt man die zwei Drähte der Meldeleitung kurz, so lösen alle Rauchmelder Alarm aus. Das lässt sich perfekt als Innensirene nutzen, um Einbrecher in die Flucht schlagen zu können, oder auch um auf andere Gefahren, wie auslaufendes Wasser, hinweisen zu können.

Gleichzeit ist die erste Leitung eingetroffen, um die Geräte untereinander verdrahten zu können. Hier nehmen wir eine günstige Telefonleitung J-Y(ST)Y 4x2x0,8. Hoffentlich reichen 200m für die Vernetzung aus.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Smart Home

Ursprünglich wollten wir in unserem Haus kein Smart Home einbauen. Zum einen war uns die Variante von Streif zu teuer, zum anderen dachten wir dabei immer an Alexa, Google, Homematic und wie auch immer alle anderen Anbieter heißen.

Zwei Arbeitskollegen von André bauen momentan, bzw renovieren ein Haus und haben ihm gesagt, dass sie ein Smart Home von Loxone planen. Zunächst hatte André darüber geschmunzelt und es abgetan mit: "Das brauchen wir nicht."

Zwischen den Jahren war jedoch jede Menge Langeweile vorhanden und somit für den Bauherrn genügend Zeit vor dem Rechner ein paar Recherchen anzustellen und sich näher mit Loxone zu beschäftigen. Immerhin muss er sich ja mit irgendwas beschäftigen, während die Frau arbeiten geht. 😛

Smart Home - Ein Erklärungsversuch

Es sei zuerst einmal erwähnt, dass Smart Home im Grunde schon seit 1996 existiert. Unter dem Begriff KNX wurde ein System zur Gebäudeautomatisierung entwickelt. Eingesetzt wird KNX sehr häufig in großen Immobilien und Büros, wo sich viele Menschen im Gebäude aufhalten. Dabei geht es natürlich nicht darum, sich per Sprachbefehl "Alexa, koch mir Kaffee" Arbeit abnehmen zu lassen. Vielmehr soll das intelligente Gebäude ständig wiederkehrende Aufgaben erledigen, für die sich in einem Großraumbüro wohl sonst niemand zuständig fühlen würde.

Als Beispiel möchte ich hier die Steuerung der Jalousien anbringen:

  • 6:00 die ersten Mitarbeiter kommen:
    Jalousien sind noch als Sichtschutz geschlossen
  • 7:30 die Sonne geht auf
    Die Jalousien werden, abhängig vom Sonnenstand, aufgefahren. Dort, wo die Sonne noch zu niedrig steht und Mitarbeiter blenden könnte, bleibt die Jalousie unten oder verändert den Winkel der Blenden
     
  • 12:00 Die Sonne erreicht ihren Höchststand
    Zum Schutz vor zu großer Hitze fährt die Jalousie in eine Beschattungsposition und vermindert so das Aufheizen des Büros
In einem großen Gebäude würde wohl niemand an jedes einzelne Fenster gehen und ständig den Sonnenschutz einstellen. Bei Sturm würde sich auch eventuell niemand zuständig fühlen, die Jalousien hochzufahren. Das erledigt stattdessen die KNX Steuerung. Das intelligente Gebäude kann genauso auf Gefahrensituationen reagieren:

Beispiel: Ein Rauchmelder löst aus!
  • alle Lichter gehen automatisch an
  • die Rollläden fahren hoch, um Fluchtwege freizugeben
  • Feuerschutztüren schließen automatisch
  • Feuermelder werden aktiviert, um die Anwesenden zu warnen
  • Rauchabsaugung und Rauchabzüge werden aktiviert
  • die Brandmeldeanlage löst Alarm bei der Feuerwehr aus
Das alles ist nur mit einer intelligenten Steuerung möglich. Natürlich ist das für unser Eigenheim etwas zuviel, aber das Prinzip wird klar: weniger Handgriffe bei immer wiederkehrenden Situationen, oder Hilfe bei Gefahrenlagen (Anmerkung der Bauherrin: zum Glück macht mein Sani keine GROß-Schadenslage daraus... 💋)

Das smarte Zuhause im Eigenheim


Im eigenen Haus wird man wohl eher ein paar praktische Aufgaben durch sein Smart Home erledigen lassen, anstatt im Falle einer Warnung durch einen Rauchmelder die Feuerwehr alamieren zu lassen:
  • Bei Sturm
    • die Markise fährt ein
    • die Rollläden fahren nach unten, um die Fenster zu schützen
  • Bei Auslösen eines Rauchmelders 
    • es wird angezeigt, welcher ausgelöst hat
    • alle anderen Rauchmelder werden ebenfalls alarmiert
    • zusätzlich werden die Lichter in den Fluren, im Treppenhaus und im Außenbereich eingeschaltet.
    • die Rollläden fahren hoch, um eine bessere Flucht ermöglichen zu können
  • Verschiedene Lichtstimmungen:
    • zum Beispiel:
      • Essen: Die Beleuchtung über dem Esstisch ist an, die restlichen Lampen werden gedimmt
      • Fernsehen: Nur die Grundbeleuchtung ist an. Die Rolläden am Fernseher fahren in Beschattungsposition
      • Kochen: Das Licht in der Küche ist komplett an, über der Spüle und dem Kochfeld wird zusätzlich ein Strahler eingeschaltet
  • nächtlicher Toilettengang:
    • die Lichter gehen automatisch gedimmt an, wenn man den Flur und das Bad betritt
  • Licht im Keller angelassen
    • es wird gemeldet, wenn sich niemand mehr im Keller aufhält und das Licht angelassen wurde

Unterschied von Loxone zu anderen Marktbegleitern

Loxone wurde mit dem Hintergedanken entwickelt, ein intelligentes Eigenheim zu schaffen, das den Bewohnern Arbeit abnimmt und dabei genauso flexibel ist wie KNX. Nun stellt sich natürlich die Frage, warum nicht gleich KNX? Der KNX-Standard ist für die eigenen vier Wände viel zu teuer und ohne Expertenwissen auch kaum selbst zu realisieren.

Loxone möchte diese Lücke schließen. Das System ist zwar günstiger wie KNX, aber immer noch teurer wie die sonstigen Marktbegleiter, jedoch mit den für uns entscheidenden Vorteilen:
  • selbst installierbar (als Elektrofachkraft)
  • Internetanbindung ist nicht notwendig
  • die Daten verlassen nicht das Haus und werden auch nicht durch Loxone ausgewertet
  • günstiger wie KNX
  • Programmiersoftware kostenlos herunterladbar
  • selbst programmierbar

Unsere Entscheidung für Loxone

Nach den langen Recherchen durch André zwischen den Jahren (2017 / 2018) entschied er sich dafür, eine intellegente Gebäudesteuerung mit Loxone zu realisieren. Die Frau des Hauses musste nur noch überzeugt werden. Auch sie hatte zunächst den Gedanken, dass die Daten durch den Anbieter abgegriffen werden und Hacker sich Zugang zur Steuerung verschaffen könnten. André konnte diese Bedenken ausräumen und erklärte ihr, wie unser Smart Home umgesetzt werden soll.
Das Argument "...im Winter (und an Ostern, Halloween, usw.) können wir deine Fensterdeko und den Weihnachtsbaum automatisch angehen lassen..." war wohl ausschlaggebend dafür, dass das Smart Home umgesetzt werden soll. Die Ansprüche an unser System sind wie folgt:
  • Vor Gefahr schützen bzw. warnen
  • Arbeit abnehmen
  • Energie sparen (Trockner, Geschirr- und Waschmaschine einschalten, wenn genügend Strom von der Photovoltaik bereit steht)
  • Die Fensterdeko bei Dunkelheit einschalten und auch auf einen Schlag wieder ausschalten
  • Lichter intelligent Ein- / Ausschalten bzw. Dimmen, je nach Uhrzeit 

Vorbereitungen

Unser Haus wurde durch Streif bereits elektrisch verdrahtet, was für uns Vor- und Nachteile hat. Zum einen können wir uns Zeit lassen mit dem Verdrahten der Smart Home Komponenten, da alles bereits erstmal funktioniert. Andererseits müssen wir zu jedem Schalter nachträglich eine Netzwerkleitung legen. Dabei werden uns die bereits vorhandenen Leitungen mit Sicherheit im Weg sein. Wir werden also anfangs eine doppelte Verdrahtung haben, die dann nach und nach an die Geräte von Loxone angeschlossen wird.
Da wir auch die Beleuchtung steuern möchten, müssen wir die Stromleitungen für Lampen ebenfalls doppelt verlegen. Das ist nichts für Laien und sollte unbedingt durch eine Elektrofachkraft erfolgen! Gut, dass André eine entsprechende Ausbildung hat. Das spart uns einiges an Geld (und hoffentlich Nerven).

Die Leitungen werden alle zentral in den Keller gelegt und dort in einem Schaltschrank verdrahtet, im Gegenzug zur klassischen Verdrahtung, wo die Leitungen eher kreuz und quer verlegt wird.

Die Nachrüstung bedeutet für uns, dass wir stellenweise Rehgipsplatten von der Decke wieder entfernen müssen. (Wir haben ja sonst nichts mehr zu tun... tapezieren... Böden legen...)
An den Außenwänden und im Obergeschoss müssen wir besondere Maßnahmen ergreifen, da hier eine Folie für die Luftdichtigkeit des Hauses verbaut ist. Diese sollte möglichst unbeschädigt bleiben. Wenn nicht anderst möglich muss mit geeigneten Materialien wie luftdichten Hohlwanddosen und Klebemanschetten gearbeitet werden, um die Luftdichtigkeit und damit die Energieffiezienz des Hauses nicht zu gefährden. Außerdem müssen wir immer beachten, dass auch alles wasserdicht bleibt, damit wir nicht in ein paar Jahren eine böse Überraschung in unserem "Holzhäuschen" erleben!
Im Obergeschoss besteht vor allem die Gefahr, dass Feuchtigkeit durch die Decke dringt und die dort verlegte Dämmung nass wird.

Schwedische Möbelhäuser sind doof

Heute waren wir beim IKEA. Wir hatten uns schon zwischen den Jahren mal nach einem Kleiderschrank umgeschaut und haben uns "unseren" PAX zusammengestellt.

Nun bestellen wir aktuell eine ganze Menge Leitungen, Klemmen etc. etc. für das Smart Home. Da die Herrin des Hauses das nicht in Einzelteilen in der Wohnung stehen haben will (und dann beim Transport ins Haus doch was vergessen geht), sollten bei IKEA zwei Kisten gekauft werden, damit man das Zeug sammeln und in einem Schwung transportieren kann.

Gesagt, getan. Allerdings haben wir dann gleich noch den Schrank bestellt, einen Liefertermin vereinbart mussten natürlich noch einen HotDog und ein Softeis verdrücken. 🙈🙈🙈

Man kommt doch nie aus dem blau-gelben Gebäude raus, ohne was zu kaufen...

Der große Vorteil daran: Frau ist happy nach anstrengenden Wochen im Büro und den Liefertermin konnten wir auf den selben Tag legen wie Couch, Tisch und hoffentlich Küche. Wenn also am 11.04.2018 im Baugebiet Laster von IKEA oder Höffner im Weg stehen... Sorry! 😊

Montag, 22. Januar 2018

40. Aufbautag Es ist gelb

👀👀👀

Uiuiuiuiuiuiui......






😁😁😁😁😁😁😁😁😁

Mittwoch, 17. Januar 2018

Abweichungen Elektroausführung

Leider mussten wir feststellen, dass die Netzwerkdosen und das Patchfeld nicht fachgerecht aufgelegt wurden.
Patchfeld im Keller, noch nicht fachgerecht aufgelegt
Im Bild ist zu erkennen, dass die einzelnen Leitungen zu lang gelassen wurden. Diese müssen möglichst kurz und ohne Reserve auf die Klemmen geführt werden. Zudem sind immer je zwei Leitungen zu Paaren geschirmt. Der Schirm muss bis zu Klemmstelle erhalten bleiben. Pro Aderpaar darf der Schirm max. 1,5cm früher aufhören. Dabei sind beide Kabelenden miteinzubeziehen. Also an Netzwerkdose und Patchfeld dürften im Schnitt 0,75cm frei sein.

(Anm. der Bauherrin: hat jetzt jeder verstanden, oder? 😅)

Es kann bei einer nicht fachgerechten Ausführung zu Datenfehlern und damit zu Netzwerkstörungen kommen, da Datenpakete verloren gehen können. Hier muss das Elektrounternehmen in jedem Fall nachbessern. Zudem fehlt an dem Patchfeld eine Erdungsleitung (Schraube unten rechts im Bild)

Da wir noch Estrich in den Keller gießen lassen wollen, dürfen keine Leitungen am Boden entlang gelegt werden. Auch hier muss der Anschluss der Potentialausgleichsschiene von oben erfolgen, sonst werden die Leitungen mit dem Estrich eingegossen

Leitungen zur Potentialausgleichsschiene müssen von oben angeschlossen werden

Im Anschlusskasten wurden für flexible Leitungen keine Aderendhülsen an den schraubbaren Anschlusspunkten benutzt. Das Problem ist dabei, dass die einzelnen Adern beim Festschrauben der Leitung auseinander gedrückt werden und sich damit der Querschnitt der Leitung verringert.
Der maximal zulässige Strom verringert sich dadurch erheblich und es besteht auf Dauer Brandgefahr.

Fehlende Aderendhülsen

Die Abweichungen haben wir über das Kundenportal von Streif bereits gemeldet. Da die Elektriker so oder so noch einmal vorbei kommen müssen, kann das gleich erledigt werden.

Dienstag, 16. Januar 2018

35. + 36. Aufbautag / Hausanschlüsse

Das man auch mit einem Fertighaus nicht das All-Inclusive-Paket buchen kann und als Bauherr nicht drumherum kommt, einige Termine selbst organisieren zu müssen, haben wir in den letzten Tagen wiedereinmal gemerkt.
Im Nachhinein ist es nur schwer zu beschreiben, wieviel Absprachen und Telefonate wir mit der Firma treffen mussten, die unseren Hausanschluss organisiert.
An dieser Stelle sind wir in jedem Fall froh, dass wir unseren Bauleiter immer erreichen können oder wir uns auf einen Rückruf verlassen können.

Graben für Hausanschlüsse

Angefangen hat das Drama damit, dass ein Teil des Gerüsts abgebaut werden musste, da sonst der Graben nicht gebuddelt werden konnte. Hier musste die Firma Streif den Tag vorher an der halben Frontseite des Hauses das Gerüst abgebauen lassen, was wiederum bedeutet, dass kein Putz gemacht werden kann. Wobei: bei der aufziehenden "Frederike" hätten eher die Nachbarn was von unserem Putz gehabt... 💨💨💨

Anschließend musste koordiniert werden, dass die ausführenden Firmen in den Keller können, um den Mehrspartenanschluss setzen zu können. Problem ist, dass derzeit bei uns im Haus niemand anwesend ist, da der Estrich trocknen soll. Einen Schlüssel versteckt Streif auf der Baustelle nicht und unser Bauleiter hatte auch alle seine Schlüssel für das Bauschloss bereits an Unternehmen abgegeben.

Mehrspartenanschluss mit vorbereiteten Leerrohren für Versorgungsanschlüsse
Die Absprache mit dem ausführenden Unternehmen gestaltete sich insofern schwierig, dass wir keine genauen Infos bekommen konnten, wann genau das Haus offen sein sollte (wegen der Trocknung muss die Tür eigentlich geschlossen bleiben)

Als wir mittags vorbeischauten, um zu sehen, wie weit die Arbeiten voran geschritten sind, war der Mehrspartenanschluss bereits gesetzt. Ebenfalls war der Hausanschlusskasten (HAK) für den Strom gesetzt und die Telekom war gerade dabei die Glasfaser einzuführen (die wird übrigens per Druckluft durch einen Plastikschlauch gepustet). Und nein, das Kabel ist nicht magenta!!!

Mehspartenanschluss mit Durchführung für Glasfaser und Strom. Wasseranschluss ist noch nicht ausgeführt
Leider mussten wir feststellen, dass unser Baustromkasten abgeklemmt wurde, da die dort angeschlossene Leitung für den Hausanschluss benötigt wurde.
Das Problem dabei ist, dass damit die Bautrockner nicht laufen und der Estrich nicht trocknen kann.
Ein weiterer (gefühlt der hundertste) Anruf bei unserem Bauleiter musste also her. Wir konnten uns kurz absprechen und auf folgendes einigen:
  • Unser Bauleiter versucht das Elektrikunternehmen mit dem Streif zusammenarbeitet für einem provisorischen Anschluss zu beauftragen
  • Gleichzeitig versuchen wir, unseren Elektriker, der uns auch den Baustromkasten aufgestellt hatte, zu fragen, ob er uns den Anschluss kurzfristig wiederherstellen kann
Wir waren schneller 😀. Herr Sattler von der Firma Sattler ging sehr schnell ans Telefon. Eine kurze Erklärung reichte aus und er war sofort bereit, sich ins Auto zu setzen und uns zu helfen. Dafür ließ er sogar einen angesetzten Termin absagen.

Nach zwei Tagen ohne Strom im Haus laufen nun die Bautrockner wieder und es kann weitergehen.

Notiz am Rande:

Für die Organisation am Anschlusstag mussten wir innerhalb von 4 Tagen 20mal telefonieren. Davon allein 9 Telefonate mit unserem Bauleiter... An dieser Stelle ein dickes Dankeschön!!!

Montag, 15. Januar 2018

33. Aufbautag / Küchenaufmaß

Die Firma Höffner war zu Besuch, um das Aufmaß für unsere spätere Küche zu nehmen. Bei uns passt alles millimetergenau. Alle Anschlüsse sitzen an den vereinbarten Stellen. Die Küche wird nun bestellt und hoffentlich rechtzeitig geliefert.



Die Firma Höffner hat uns bereits erklärt, dass unser Wunschtermin (24.03.2018) nur schwer zu halten sein wird. Bis dahin wären es 9 Wochen. Momentan ist aber wohl mit 10 Wochen Lieferzeit zu rechnen.
Unser Verkäufer hat die Bestellung als eilig gemeldet. Sollte die Küche nicht rechtzeitig eintreffen, werden wir uns wohl oder über bei den (Schwieger-) Eltern durchessen müssen 😛

Freitag, 12. Januar 2018

32. Aufbautag / Photovoltaikmodule aufgebaut


Die Module für die Photovoltaik wurden angeliefert und auf unser Dach aufgesetzt.

Glücklicherweise stehen an den Fensterrahmen die Namen der Hausbesitzer dran, denn sonst wäre einer unserer Nachbarn in den Genuss einer PV-Anlage gekommen, die er nicht bestellt hat. 😅  Die Rechnung der Firma kam nämlich schon im Dezember, sollte aber erst bei Lieferung bezahlt werden. Liefertermin? Fehlanzeige. Also hat die Bauherrin im neuen Jahr mal angerufen und nachgefragt. Dabei stellte frau fest, dass die Arbeiter der Firma angeblich schon seit 30 Minuten auf dem Dach seien, eben jene Bauherrin von 20 Minuten aber keinen gesehen hatte. Also schwupps mit dem Monteur telefoniert und ihn auf das richtige Dach geschickt 😁

Die Anlage hat eine Leistung von 5kWp. Die Monteure haben in Richtung Süden mehr Module auf das Dach gesetzt, da hier die längste Zeit Sonne auf unser Dach scheinen wird.



Insgesamt sind 17 Module verbaut, die uns hoffentlich immer genügend Strom liefern werden. Umrichter und Batteriespeicher werden erst bei Inebtriebnahme installiert werden. In der Wand vom Keller bis zum Dachboden liegen zwei Leerrohre, um die Leitungen der Photovoltaikmodule in den Anschlussraum nachträglich einziehen zu können.

Samstag, 23. Dezember 2017

Glück muss der Bauherr haben

Wir hatten den Termin für das Küchenausfmaß ja bereits abgesagt, da der Estrich nicht mehr in diesem Jahr kommen sollte. Unser Verkäufer bei Höffner zeigte sich bei der Absage besorgt, dass die Lieferung der Küche nicht mehr rechtzeitig erfolgen könnte, da Höffner eine Vorlaufzeit von acht Wochen benötigt von Aufmaß bis zur Lieferung.

Heute haben wir ihn angerufen und den neuen Termin für Anfang KW 3 2018 ausgemacht. Er hat sich sehr gefreut, dass es nun doch noch in 2017 mit dem Estrich geklappt hat. Somit sollte die Küche genau in der Woche geliefert werden, in der wir dann auch einziehen wollen. Das nenne ich mal Glück im neuen Jahr 😁

PS: als wir vor über einem Jahr bei Höffner saßen, war der geplante Einzugstermin im August 2017. Als wir damals hörten, dass schon Küchen für 2018 bestellt worden sind, haben wir darüber ein bisschen gewitzelt, wer denn schon so viel früher eine Küche kauft. Tja... offensichtlich sind wir auch so Kandidaten geworden 😅

Dienstag, 19. Dezember 2017

14. Aufbautag / Estrich und Armierungsputz

Durch die Verzögerung der Elektriker war ursprünglich geplant, den Estrich erst Anfang des neuen Jahres einzubringen. Daurch konnten wir den Termin zur Kücheneinmessung auch nicht mehr halten und mussten diesen absagen. Für einen neuen Termin, mussten wir allerdings wissen, wann der Estrich eingebracht werden soll. Nach einem Anruf bei unserem Bauleiter erfuhren wir, dass die Estrichfirma kurzfristig Zeit hatte und bereits heute ihre Arbeiten erledigt hatte.

Eingebrachter Estrich
Das Haus können wir jetzt natürlich erstmal nicht betreten (wobei eine Verewigung á la Mondlandung auch nicht schlecht wäre 😆). Der Estrich ist die ersten Tage nicht zu begehen und muss trocknen. Der Bauleiter wird in ein paar Tagen Bautrockner aufstellen, um die Trocknung zu beschleunigen.
In 3 - 4 Wochen wird der Estrich soweit trocken sein, dass es mit dem Innenausbau weitergehen kann.

Das Wetter spielte wohl auch ein paar Tage mit, sodass der Armierungsputz an die Außenfassade angebracht werden konnte. Dieser soll spätere Risse im Oberputz verhindern.

Armierungsputz aufgebracht


Montag, 11. Dezember 2017

10. - 12. Aufbautag / Elektrorohinstallation

Die Elektriker sind gekommen, um alle Leitungen zu verlegen. Wir wollten zwar ein paar Steckdosen versetzen, da uns aufgefallen ist, dass die Dosen für das Telefon und den Router im Flur unten ungünstig platziert sind, aber das wäre sehr zeitaufwändig und damit sehr teuer geworden.

Dafür konnten wir noch zwei Steckdosen zusätzlich setzen lassen. Die Steckdose für den Kühlschrank ging in der Bemusterung vergessen (war im Küchenplan schlecht zu sehen) und bei unserem Vogelzimmer wollten wir noch in der Ecke eine Dose haben. Dies war einfach zu bewerstelligen und für den Flur lassen wir uns noch eine Lösung einfallen. Die Herrin des Hauses hat da schon die ein oder andere Idee 😉

Verlegung der Elektroleitungen und Lüftungsrohre an der Decke
Am ersten Tag wurde begonnen, alle Leitungen einzuziehen. Bereits am zweiten Tag waren alle Platten an der Decke angebracht, am dritten Tag Steckdosen und Lichtschalter verdrahtet.

Kaum waren die Elektriker an einer Stelle fertig, wurden durch das Montageteam die Rehgibsplatten an der Decke angeschraubt. Das ging wirklich sehr schnell, sodass wir keine Zeit hatten uns das gemeinsam mit unserer Baubegleitung anzusehen.
Leitungen für die Elektrounterverteilung
Wir konnten den noch nicht installierten Unterverteiler bereits ansehen. André nahm ihn natürlich genau unter die Lupe und konnte keine Mängel feststellen. In dem Verteiler sind nur FI-Schutzschalter und ein dreipoliger Leitungsschutzschalter vorverdrahtet. Wir werden sehen, wo der Kasten eingebaut werden soll.
vorverdrahteter Elektrounterverteiler

Mittwoch, 6. Dezember 2017

6. Aufbautag / Baubegleitung

Am 6. Aufbautag hatten wir einen Termin mit der Baubegleitung. Sie hat nach den Verankerungswinkel der Wände, dem Einbau der Fenster, Haustür, Dämmung der Zwischenwände und nach der Dämmung der Aussenfassade geschaut.

Unsere Baubegleitung bespricht sich mit den Bauarbeitern
Die Mitarbeiter von Streif waren dabei äußert nett und boten ihre Hilfe an, falls Fragen aufkommen sollten.

Ein paar Winkel waren nicht an der Stelle angebracht, wo sie geplant waren. Konstruktionsbedingt war dies nicht möglich. Ein paar Befestigungen waren innerhalb der Türleibung geplant. Während der Aufstellung des Hauses befindet sich dort jedoch ein Holzbalken, sodass die Verankerungen um die Ecke gesetzt wurden. Der Statiker hat das abgenommen, also ist es auch kein Mangel

An den Fensterecken war die Fugenabdichtung im unteren Kreuzungspunkt noch undicht, sodass an diesen Stellen Luft von außen hereindringen kann. Da allerdings auch noch keine Fensterbänke eingebaut sind, ist geplant, dass das Montageteam beim Einbau der Fensterbänke die Abdichtung noch einmal prüft und fachgerecht verschließt.

Es gibt demnach nichts zu bemängeln, was gravierend wäre. Alle gefundenen Punkte sind entweder nach Rücksprache geändert worden oder ablaufbedingt noch nicht ausgeführt.
Wir hätten nie gedacht, dass es auf einer Baustelle eines Fertighauses so voller Handwerker ist. Egal wo wir gestanden hatten, waren wir gefühlt fast immer im Weg.
An allen Ecken wird gebohrt, gesägt und geschraubt. Unter Umständen werden auch mal ein paar Nägel mit einer Nagelpistole in der Decke versenkt. Die Rohre für die Belüftungsanlage werden aktuell eingebaut.



Im Erdgeschoss wurden Durchbrüche in den Keller angefertigt, um die spätere Installation der Heizungsanlage dort durchführen zu können. Die Lüftungskanäle für die Zimmer im Erdgeschoss werden auf der Rohdecke angebracht. Im späteren Verlauf sind diese nicht mehr sichtbar, da die Decke mit Fermacellplatten verschlossen wird.
Die Rohre im Obergeschoss werden auf dem Rohfußboden installiert. Diese werden später ebenfalls nicht mehr zu sehen sein, da noch eine Trittschalldämmung eingebaut wird, auf welche dann der Estrich aufgebracht wird.

Lüftungsrohre Im Obergeschoss
Gleichzeitig wird an der Regenrinne gearbeitet, der Klemptner ist auch da um die Rohre für die Sanitäranlagen vorzubereiten.
Die Decke zum Dachboden ist mittlerweile gebaut worden, allerdings sind noch keine Deckenplatten angebracht, sodass die Dämmung zu sehen ist.

Montag, 4. Dezember 2017

4. Aufbautag

Heute ist der 4. Aufbautag. Unser Bauleiter sagte uns, dass wir vor Ort sein sollen, weil der Elektriker da ist. An dem Tag besteht nochmal die Möglichkeit, die ein oder andere Steckdose zu ändern.

Leider mussten wir feststellen, dass kein Elektriker anwesend war. Dafür aber das Montageteam von Streif und die Mitarbeiter der Firma Zimmermann. Von dem Unternehmen kommt unser Frischluftheizungssystem.

Immerhin konnten wir die Gelegenheit nutzen und uns ansehen, wie die Innenarbeiten voranschreiten. Die Zwischendecke zum Dachboden wird erst noch eingebaut und gedämmt.

Blick vom zweiten Obergeschoss in Richtung Dach
Die Mitarbeiter waren schon fleißig dabei, das Dach zu decken und so wie es aussah, ist es auch schon fast komplett gedeckt.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Mal wieder ein paar Rechnungen

So langsam geht es rund mit der Kohle...

Nach Aufbau des Hauses bekommt STREIF die vertraglich zugesicherten 50% des Hauspreises. Und nebenbei kamen noch Rechnungen vom Vermesser, von der Firma Knecht für die zusätzliche Dämmung am Keller, der Baubegleitung...

Da unsere Ausgaben nun in keiner Weise mehr zu unserer ersten Kalkulation passen, haben wir unsere Baukosten hier im Blog ein bisschen aktualisiert. Gerade der Bereich der "Baunebenkosten" hat es in sich...

Mittwoch, 29. November 2017

Endlich! Der Hausaufbau!

Für uns begann der Tag wirklich schon sehr früh morgens. Aufgestanden sind wir um 4 Uhr morgens, um uns fertig zu machen, in Ruhe zu frühstücken und um Kaffee bzw. Tee für uns und das Montageteam von Streif zu kochen. Denn innerhin waren für den Tag Temperaturen von maximal +3° und Regen angesagt... ☃☃☃

Eva vor der ersten Ladung
Für den Aufbau des Hauses ist dieses Wetter jedoch kein Problem. Solange es nicht zu windig ist, können die Wände montiert werden.

An unserem Grundstück waren wir um 6 Uhr und kamen ins Gespräch mit dem Kranführer. Dieser war sehr überrascht, die Bauherren schon so früh zu sehen und noch überraschter, als Eva meinte: "Sie werden uns heute auch den ganzen Tag nicht mehr los!" 😁
Der LKW-Fahrer drehte auch schon ein paar Runden mit der Zugmaschine um zu sehen, wie er den Sattelschlepper am Besten an unsere Baustelle bekommt. Die Zufahrt zu unserem zukünftigen Haus wurde durch einen Baukran sehr verengt und zudem macht die Straße noch einen kleinen Knick.

Die erste Wand wird angehoben und auf die Bodenplatte gehoben
Das Haus kam auf insgesamt drei Sattelschleppern, auf denen alle Bauteile verlastet sind. Der Aufbau gleicht einem großen nummerierten Puzzle. Jede einzelne Wand ist mit einer Nummer versehen, die auch auf einem Aufbauplan der Bauarbeiter eingetragen ist. Damit das puzzlen aber noch Spaß macht, geht es nicht in der Reihenfolge 1-2-3-4-5, sondern etwa in der Richtung 1-13-7-25-6. Daran, dass die Wände von maximal drei Schrauben gehalten werden und ab und zu mal ein Vorschlaghammer zum Einsatz kommt, wenn eine Wand nicht richtig steht, hat man sich nach einer Weile auch gewöhnt. 😆
Wir vertrieben uns die Zeit mit dem Spiel "welche Wand ist das?" Bei den Außenwänden ist das relativ einfach, bei den Innenwänden muss man schon etwas genauer hinschauen...

Einige Stunden später kann man bereits die einzelnen Räume im Haus erkennen
Zusätzlich zum Haus wurden in einer Expresslieferung die Teile für die Heizung mit einer Spedition direkt an die Baustelole geliefert. Diese Teile wurden mit dem Kran noch vor dem Einbau der Treppe in den Keller gehoben.

Die Heizung wurde "Just in time" angeliefert und in den Keller gehoben
Es ist faszinierend anzusehen, wie ein Haus Stück für Stück entsteht und jedes Teil dabei exakt an die Stelle passt, wo es geplant wurde. In den Wänden sind bereits die Fenster, Rolläden, die Lehrrore für das Abwasser und die Haustür eingebaut. Löcher für Steckdosen und Schalter sind eingefräst, die Elektroleitungen jedoch sind noch nicht eingebaut (einzige Ausnahme sind die Leitungen für den Anschluss der Rollladensteuerungen).

Teilweise sind Leerrohre bereits eingesetzt
Innerhalb von 4 Stunden standen die Wände des Erdgeschosses, womit auch der erste LKW entladen war.

Erster Blick vom Baugerüst in das zukünftige Erdgeschoss
Nun gab es die Herausforderung, dass die Zufahrt zu unserem Haus mittlerweile so zugestellt war, dass der Fahrer befürchtete, nicht mehr hinaus zu kommen. Ein paar Häuser weiter war ein Autokran aufgestellt, der die gesamte Straße blockierte. Netterweise konnte man dort den Kran kurz abbauen und beiseite fahren. So konnte der nächste Sattelschlapper an unser Haus gefahren werden.

In der dadurch entstandenen Pause durften wir ins Erdgeschoss und einen ersten Eindruck von unserem Eigenheim gewinnen.
Panorama aus der Ecke Küche / Esstisch Richtung Wohnzimmer


Evas Neffen schauten sich genau an, was auf unserer Baustelle passierte
Der zweite Anhänger enthielt die Zwischendecke, Dachlatten, Dämmmungsmaterial und die bereits fertig montierte Treppe. Diese wurde millimetergenau eingesetzt und direkt befestigt, sodass diese am selben Tag betreten konnten. Leider noch nicht von uns, da wir nicht mehr ins Haus konnten, solange die Arbeiten durchgeführt wurden. Sowas aber auch... 😝


Die Treppe wird eingesetzt
Gegen Mittag konnten wir noch ein paar Stunden Sonnenschein geniesen und uns ein klein wenig aufwärmen.


Wie es sich für eine gute Baustelle gehört, gab es zum Mittag Pizza mit der Familie. Das Montageteam, der Kranfahrer und der LKW Fahrer durften sich natürlich an den Kreppeln, Tee und Kaffee bedienen. Jedoch waren die so fleißig am Arbeiten, dass nur einmal Pause gemacht wurde, als der Sattelschlepper getauscht wurde. Während wir also die Pizza verputzt haben, wurde mit einer Nagelpistole mehr Nägel in die Decke geschlagen, wie Schrauben im ganzen Haus stecken.


Der letzte Schlepper hatte die Wände für das Obergeschoss geladen. Innerhalb von zehn Stunden standen von unserem Haus beide Stockwerke, jedoch war der Aufbau des Dachstuhls erst für den nächsten Tag geplant, sodass das Obergeschoss zum Feierabend mit einer Plane abgedeckt wurde. Gegen 18 Uhr wurde die letzte Wand gestellt und Feierabend gemacht. Unseren Bauleiter trafen wir auch noch und konnten mit ihm den Terminplan ansehen.

Die letzte Wand wurde eingesetzt

Fazit des Tages: auch wenn es wirklich ziemlich kalt gewesen ist und gegen Abend der Wunsch nach einer heißen Wanne, warmen Händen und einem Nicht-Dixi-Klo immer stärker wurden, sind wir froh an diesem einmaligen Tag dabei gewesen sein zu können und die Aufstellung unseres Hausen miterleben zu dürfen. 💗

Dienstag, 28. November 2017

Vorbereitungen für den Aufbau

Straßenschilder zum Absperren konnten wir kostenlos im Bauhof in Babenhausen besorgen. Die liegen erstmal hinter unserem Bauzaun, bis wir sie am Mittwoch aufstellen dürfen.


Streif ist auch bereits fleißig und bereitet alles vor. Wir freuen uns wirklich auf morgen früh!



Sonntag, 26. November 2017

Keller auspumpen

Der Bauleiter von Knecht meinte bei der Abnahme, dass wir ungefähr zwei Tage vor Hausaufbau den Keller abpumpen sollten.




Andre hat deshalb kurzerhand über Kontakte unserer Feuerwehr einen von mehreren Nasssaugern ausleihen können. Dazu haben wir noch 30 Meter Feuerwehrschlauch erhalten, um das Wasser mit der eingebauten Pumpe aus dem Keller befördern zu können.


Der Plan war gut, die Ausführung auch, aber die Zeit....
Erwartet hatten wir beide, dass wir etwa zwei bis drei Stunden beschäftigt sein werden.


In unserem Keller warteten etwa 3 Zentimeter Wasser auf uns. So fingen wir gegen 16 Uhr mit dem Absaugen an und nachdem sich nach 3 Stunden noch nicht viel getan hatte, entschieden wir, dass Eva heim fahren könnte, um daheim noch etwas zu tun.
Das Ende vom Lied war, dass wir bis 22 Uhr beschäftigt waren, also insgesamt 6 Stunden, um alles hinaus zu bekommen.


Das offene Loch der Kellertreppe hatten wir am Ende mit einer Abdeckplane zugemacht in der Hoffnung, dass nicht mehr soviel hineinläuft.