Dienstag, 21. November 2017

Kellerabnahme

Mit unserem Architekten und dem Bauleiter von Knecht Keller hatten wir den Abnahmetermin für den Fertigkeller.
Als wir ankamen, waren beide bereits mit dem Ausmessen der Ebenheit der Kellerdecke beschäftigt. Im Schnitt weicht die Ebenheit um 0,8cm ab. Die Toleranz liegt deutlich höher, davon abgesehen kommt auf die Rohdecke später noch Estrich.


Anschließend nutzten wir die Gelegenheit die gefundenen kleineren Mängel unserer Baubegleitung beim Bauleiter von Knecht anzusprechen. An den Montagefugen  sind auf Bodenhöhe ein paar kleinere Stellen, an denen die Fuge nicht ganz mit Beton verstrichen wurde.
Das ist auch kein Problem, denn an diese Stelle kommt später noch Estrich hin. Unser Kellerbauer wird trotzdem bei nächster Gelegenheit diese Stellen verspachteln lassen.

Allem in allem ist soweit alles gut und wir konnten das Protokoll unterschreiben. Am kommenden Sonntag müssen wir noch das Wasser aus unserem Keller pumpen, welches sich durch Regen ca. zwei bis drei Zentimeter angesammel hat. Nächste Woche Mittwoch wird das Haus geliefert, bis dahin sollte es einigermaßen trocken sein im Untergeschoss. Es kommt uns sehr gelegen, dass André im Roten Kreuz aktiv ist und Kontakte zur Feuerwehr hat, von dort bekommen wir einen Sauger ausgeliehen.

Samstag, 18. November 2017

Gerüstaufbau

Die Voraussetzungen für die Hausaufstellung sind komplett. Streif stellt daraufhin das Gerüst rund um die Bodenplatte.


Das Haus selbst wird am 29.11.2017 angeliefert und mit einem Autokran aufgestellt. Die Vorgehensweise bei Streif ist dabei so, dass die Wände über das Gerüst gehoben werden.

Wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen, unser Gerüst zu betreten. ✌✌✌


Eva hat allerdings etwas Höhenangst und hat sich deshalb nur auf die erste Ebene getraut. Weiter oben war es ihr etwas zu wackelig, so ganz ohne Geländer auf der anderen Seite...


Wie man an uns gut erkennen kann, hat das kalte Wetter bei uns Einzug gehalten. Es war ganz schön frisch... ⛄
Da ist es gut, dass wir mit unserem Fertighaus quasi unabhängig vom Wetter sind (zu starken Wind am Aufbautag mal ausgenommen).

Freitag, 3. November 2017

Baugrube verfüllt und Revisionsschacht gesetzt

Die Baugrube rund um den Keller ist verfüllt. Damit kann das Haus gestellt werden. Der Termin wurde von Streif auf den 29.11.2017 gesetzt.
Somit mussten wir uns gleich um den Verlegetermin für unsere Hausanschlüsse kümmern, da der Versorger etwa 5 Wochen Vorlaufzeit benötigt.
In unserer Region kümmert sich das Unternehmen E-Netz um die Koordination aller Anschlüsse.
Baugrube wird verfüllt
Vor der Verfüllung war unsere Baubegleitung da, um sich die fertigen Arbeiten am Keller anzusehen. Zu beanstanden gab es nichts Schlimmes. Lediglich die Betonfugen am Boden der Innenwände haben ein paar Löcher, was jedoch problemlos zu beheben ist. Ebenso wurde der Kellerabgang nicht abgedeckt, sodass aktuell etwa ein Zentimeter Wasser im Keller steht. Unser Bauleiter für den Keller hat uns versprochen, den Abgang mit einer Folie abzudecken und das Wasser abzusaugen. Solange das Wasser nicht zu lange im Keller verbleibt, kommt es auf einen Tag rauf oder runter nicht an.

Das Gelände wird erst später auf die endgültige Höhe angepasst
Die Geländeoberkante ist nach der Verfüllung noch nicht auf ihrem späteren Niveau. Das wird erst nach Hausaufstellung entsprechend angepasst, wobei bei Häusern in Holzständerbauweise von der Oberkannte Kellerdecke zur Geländeoberkante 15cm frei bleiben sollten, damit Spritzwasser auf Dauer nicht die Bausubstanz beschädigt.
Lösungen, um einen ebenerdigen Zugang herzustellen, sind selbstverständlich möglich, jedoch müssen dann bei der Gestaltung der Außenanlage zusätzliche Maßnahmen getroffen werden.


Der Revisionsschacht für den Kanalanschluss und der Kranplatz wurden wie versprochen fertig gestellt. Die Holzpflöcke markieren dabei den Anschluss des Kanals und die Kanaldurchführungen in das Haus.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Noppenbahn anbringen

 Nachdem der Keller vergossen war und wir bei der Firma Knecht nachgefragt haben, ob wir anfangen können die Noppenbahn zu verlegen, gingen wir ans Werk.

Genutzt haben wir dafür den Feiertag.

Keller vergossen. Das Gelbe ist die Perimeterdämmung
Das Material hatten wir uns bereits im Vorfeld bei einem Baumarkt um die Ecke besorgt. In unseren Unterlagen stand, dass wir eine dreilagige Noppenbahn mit Drainflies und Gleitfolie verwenden sollen. Da die selbe Aussage vom Erdbauer und Bauleiter kam, sind wir dieser Empfehlung natürlich gefolgt.
Noppenbahnen lassen sich auch alleine gut transportieren
Die Höhe der Bahn wählten wir so, dass diese einfach um die Kellerwände gewickelt werden kann. Damit ersparten wir uns das lästige Zuschneiden von einzelnen Bahnen, was für ungeübte wesentlich schneller geht. Man fängt am Besten auf einer Seite ohne Lichtschächte an, sodass man die für die ersten paar Meter ein Gefühl fürs Verlegen bekommt
An den Ecken am Besten ein paar mehr Befestigungen setzen, damit die Bahn besser drumherum geht
Erste Bahn ist verlegt
Unser Erdbauer gab uns den Tip, zur Befestigung einfach Nägel zu verwenden, wir haben jedoch für ein paar Euro Schrauben von Dörken "Delta-Terraxx" geholt. Der Vorteil daran ist, dass diese sich fest in die Dämmung verschrauben und nicht mehr hinausrutschen können, was bei Nägeln unter Umständen passieren kann.
Benötigtes Werkzeug:
  • Ein Akkuschrauber mit geladenem Akku
  • Teppichmesser
  • frische Klingen für das Teppichmesser
  • Leiter um auf die Kellerdecke zu kommen
  • Zollstock oder Rollmeter zum ausmessen
Von den Schrauben reicht eine alle paar Meter, getreu dem Motto "Hauptsache, die Noppenbahn hält."
Beim Anschrauben der Noppenbahn am Besten unten ausrichten
 Die Lichtschächte werden einfach ausgeschnitten. Wir haben dafür in der Mitte eingeschnitten und haben das Überstehende entfernt.
Lichtschächte mittig einschneiden, an den Kanten den Rest entfernen. Oben im Bild erkennt man, dass die Bahnen zu kurz sind
Wir haben für das Anbringen etwa einen Tag benötigt, da die Bahn etwa 40cm zu kurz war. Deshalb mussten wir den fehlenden Streifen zurechtschneiden, was uns viel Zeit gekostet hat.

Pünktlich zum Mittagessen waren die Eltern da, um uns mit Gullaschsuppe, Kreppel und heißem Tee zu versorgen. Gut, dass wir das Vereinsauto dabei hatten und es uns so auf Bierbänken gemütlich machen konnten
Geschafft, das Keller ist eingewickelt und gut verpackt 😎 Und der Erdbauer hat unsere Arbeit in den höchsten Tönen gelobt!!!


Freitag, 20. Oktober 2017

Bodenplatte wurde gegossen

Die Bodenplatte ist gegossen worden. Dies war gleichzeitig auch der erste Termin mit unserer Baubegleitung vom Bauherrenschutzbund.
Unsere Baubegleiterin wollte vor dem Vergießen alles überprüfen. Um es vorab zu sagen: Alles ist in Ordnung.


Es gab lediglich ein paar Rückfragen. Das ausführende Unternehmen bringt die Anschlusseisen erst ein, nachdem der Beton hineingefüllt wurde.







Das war unserer Baubegleitung so noch nicht bekannt, denn in den meisten Fällen werden die Eisen vorher gesetzt. Unsere Expertin vom Bauherrenschutzbund rief daraufhin einen Kollegen an, um sich rückzuversichern, dass dies in Ordnung ist. Es gibt wohl nicht viele Firmen, die das so handhaben, aber das wohl durchaus okay.


Unterm Strich müssen wir sagen, dass wir froh sind, uns für eine Baubegleitung entschieden zu haben. Einige Dinge, auf die sie geachtet hat, kann man als Bauherr einfach nicht wissen. Wir können jetzt ruhigen Gewissens sagen, dass alles in Ordnung ist mit unserer Bodenplatte. Der nächste Termin wird dann beim Fertigstellen der Kellerdecke sein.


Montag, 16. Oktober 2017

Schnurgerüst, Feinabsteckung und Baustrom fertig

Unser Erdbauer hat es nicht mehr geschafft bis Samstag abend das Schnurgerüst aufzustellen. Wir haben ihm vertraut, da er uns zugesagt hatte, das zu schaffen bevor der Vermesser kommt, um die Feinabsteckung zu machen.

Als wir heute nach Feierabend vor Ort waren, war alles erledigt.👍

Das Schnurgerüst sind im Prinzip drei Pfosten an denen zwei Latten genagelt wurden. In jeder Ecke der Baugrube steht ein solches Gerüst, sodass der Vermesser dann seine Markierungen darauf machen kann.


Bei den roten Strichen auf den Latten handelt es sich um die Markierung der Feinabsteckung. Zusätzlich wurde vom Vermesser ein Nagel gesetzt, mit dem dann später eine Schnur auf die gegenüberliegende Seite gespannt werden kann. Der Nagel markiert die genaue Absteckung für die Bodenplatte.



Dort wo sich die Schnüre kreuzen, sind die Ecken der Bodenplatte. Damit kann unser Kellerbauer anfangen, die Bodenplatte vorzubereiten.

Zuvor jedoch erhielten wir morgens einen Anruf von unserem Elektrikunternehmen wegen dem Anschluss des Baustromkastens. Der Pfosten, an welchem die Sicherung angebracht war, ist durch die Baggerarbeiten umgefallen und steckte nicht mehr im Boden.
Der Netzbetreiber hat sich damit geweigert den Zähler für den Kasten einzubauen. Er will morgen noch einmal um 12 Uhr vorbei kommen, bis dahin soll der Pfosten wieder im Boden stecken. Aansonsten ist der nächstmögliche Termin zum Setzen des Zählers erst wieder in zwei Wochen möglich! 😱
Als wir abends vor Ort waren, um diesen im Boden einzugraben, haben wir den netten Mitarbeiter von E-Netz getroffen, der gerade mit dem Anschluss des Zählers fertig geworden ist. Er hatte es also doch noch einmal am selben Tag geschafft, vorbei zu kommen.
Unser Elektriker war so nett, den Pfosten am Bauzaun anzubinden. Das hat dem Netzbetreiber gereicht. Alle Vorbereitungen sind damit erledigt und ab morgen kann es los gehen 💪

Freitag, 13. Oktober 2017

Grube für den Keller ist fertig

Das Loch mit Arbeitsraum für den Keller ist fertig. Der Untergrund wurde mit Schotter aufgefüllt und verdichtet. Hierauf wird dann die Bodenplatte gegossen.
Momentan fehlt noch das Schnurgerüst. Unser Erdbauer hat uns zugesichert, dass das bis Montag, bevor der Vermesser seine Feinabsteckung machen möchte, erledigt ist.


Der Baustromkasten hätte eigentlich auch schon angeschlossen sein sollen, allerdings hat es E-Netz bisher noch nicht geschafft einen Zähler in den Baukasten einzubauen.
Wir hoffen also darauf, dass dies bis zum Dienstag, spätestens Mittwoch erledigt ist. Normalerweise hätte die Firma Keller ab Dienstag Baustrom gebraucht, das wird jetzt wohl nicht ganz klappen...